Mit Alterswertminderung bezeichnet man allgemein die Abnahme des Wertes einer Sache während ihrer Lebensdauer bzw. Gesamtnutzungsdauer aufgrund von Verschleiß, Abnutzung, Verbrauch oder aufgrund von Alterungsvorgängen.

Auch für Immobilien gilt in der Regel: Je älter ein Gebäude wird, desto mehr verliert es an Wert. Zusätzlich soll bei Immobilien durch die Alters­wert­minderung jedoch auch die Wertminderung erfasst werden, die sich für das Ge­bäude trotz ordnungsgemäßer Instandhaltung auf dem Grund­stücks­markt ergibt, weil das Gebäude mit zunehmendem Alter hinter die sich wandeln­den Anforderungen an Gebäude zurückfällt und die wirt­schaftliche Nut­zungs­fähigkeit eines Gebäudes mit fortschreitender Zeit gegen Null läuft.

Der Begriff der „Alterswertminderung“ bezieht sich in der Immobilien­be­wertung damit in erster Linie auf den (altersbedingten) wirt­schaftlichen Wertverzehr (siehe auch unter Restnutzungsdauer).